Einleitung:
Datenschutzverstöße können teuer werden. Seit Einführung der DSGVO sind die Bußgelder drastisch gestiegen. Doch viele Unternehmen setzen Datenschutzbestimmungen nur unzureichend um. Dieser Beitrag zeigt Ihnen die häufigsten Fehler und wie Sie sich davor schützen.
1. Fehlende oder unvollständige Datenschutzerklärung
Jede Website und jedes Unternehmen, das personenbezogene Daten verarbeitet, benötigt eine transparente Datenschutzerklärung. Diese muss leicht verständlich sein und über alle relevanten Datenverarbeitungsvorgänge informieren. Tipp: Lassen Sie Ihre Datenschutzerklärung regelmäßig von einem Experten prüfen.
2. Unzureichende Einwilligung der Kunden
Daten dürfen nicht einfach gesammelt werden – Kunden müssen explizit zustimmen. Besonders bei Newslettern oder Cookies ist eine aktive Einwilligung erforderlich. Lösung: Verwenden Sie rechtssichere Einwilligungsformulare und DSGVO-konforme Cookie-Banner.
3. Keine sicheren IT-Systeme
Hackerangriffe und Datenlecks sind eine große Gefahr für Unternehmen. Achten Sie darauf, dass sensible Kundendaten verschlüsselt gespeichert und regelmäßig gesichert werden.
4. Fehlende Schulung der Mitarbeiter
Datenschutz betrifft das gesamte Unternehmen – nicht nur die IT-Abteilung. Tipp: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig zu den geltenden Datenschutzbestimmungen.
5. Keine Meldung bei Datenschutzverstößen
Unternehmen sind verpflichtet, Datenschutzverletzungen innerhalb von 72 Stunden zu melden. Wer dies versäumt, riskiert hohe Strafen. Halten Sie klare Prozesse bereit, um im Ernstfall schnell zu reagieren.
Fazit:
Ein sicheres Datenschutzmanagement schützt nicht nur vor Strafen, sondern stärkt auch das Vertrauen Ihrer Kunden.